Willkommen auf meiner Website!

“Wenn du vorliest, verstehe ich endlich um was es dem Autor geht!”

so ähnlich sagte es mal eine Kommilitonin! Schon in der Schulzeit hörte man meiner Stimme gerne zu. Also lag es nicht fern, etwas mit meiner Stimme zu ergreifen! Und so ist meine ganz eigene Art von “Theater” entstanden!

Für meine Projekte bin ich auf Reisen durch ganz Europa unterwegs. Mein Faible für vergangene Zeiten, Goethe, Nostalgie, klassische Musik, verstaubte Erinnerungen und Gedanken möchte ich wieder zum Leben erwecken indem ich dies in spannende Geschichten, Gedichte und witzige Theaterstücke verpacke! Dabei lasse ich mir auch immer wieder etwas Neues einfallen.
So springe ich innerhalb eines Programms in bis zu acht verschiedene Rollen, lasse Aschenbrödel lebendig werden, erzähle das Leben von Sophie Scholl, Hegel und vielen anderen, verwandle mich in Frida Kahlo oder wenns sein darf auch in den Wolf…
Ich möchte zugleich unterhalten als auch dem Geist Nahrung bieten! Das ist mir wichtig!

Kammerstücke, – ja, so könnte man viele meiner Projekte nennen! Ich spiele nicht nur im Theater, auch in Cafes, im Freien, in Museen, Kirchen und auch in Kammern… überall!

Schauen Sie sich also gerne auf meiner Website um, nehmen Sie bei Fragen Kontakt mit mir auf  – und selbstverständlich freue ich mich am meisten, wenn ich Sie bei einer meiner Veranstaltungen begrüßen darf! Termine werden immer wieder aktualisiert! Der Überblick ist auf der rechten Leiste einzusehen!
Über Gastspielanfragen freue ich mich besonders! Gerne lasse ich mich auch zu Lesungen Ihrer Texte einladen!

E: eunike [att] eunike.de

      

Dieser Eintrag wurde am 1. Januar 2017 veröffentlicht.

In Hegels Geburtshaus

16 mal konnte ich das kurze Programm über Hegels Jugend in Stuttgart darbieten! Viele Zuschauer aus Nah und Fern ließen sich so von der Magd Marianne berichten, in welchem Umfeld der preußische Staatsphilosoph Hegel aufwuchs und wie die Stadt in ihrem damaligen Treiben ausgesehen hat.
Gerne trage ich dieses kurzweilige Programm auch für Sie privat oder als ausgebaute Stadtführung vor! Bitte nehmen Sie Kontakt auf unter eunike at eunike.de

Nicht das Magd-Kostüm, aber dafür das der Wilhelmine!
Dieser Eintrag wurde am 21. September 2020 veröffentlicht.

Premiere Hegel Programm!

“Hegel &Hölderlin ~ Das Bleibende aber stiften die Dichter und Denker”

Knapp 50 Personen kamen zu meinem ersten Auftritt nach Göppingen. Ich berichte aus dem Blickwinkel der Preußin Wilhelmine aus dem Leben und der Gedankenwelt des Philosophieprofessors Hegel!

Sogar eine Journalistin war anwesend um einen schönen Artikel zu verfassen!
Der nächste Auftritt wird am 19. September in Besigheim sein, direkt am Bahnhof im Wartesaal!

ANMERKUNG! Das Programm, das ich im Hegelhaus gebe, ist ein völlig anderes als “Hegel &Hölderlin ~ Das Bleibende aber stiften die Dichter und Denker”! Im Hegelhaus spiele ich noch bis zum 8. September die Magd Marianne, welche aus Hegels Stuttgarter Zeit erzählt! Hier gibt es übrigens einen Rotwein, dessen Rebe Hegel heißt!

Dieser Eintrag wurde am 31. August 2020 veröffentlicht.

“Stuttgart-Geschichten aus der Zeit des jungen Hegel” im Hegelhaus! 29.8.-9.9.2020

Das Stadtmuseum Stuttgart veranstaltet pünktlich zum 250. Geburtstag ab dem 27. August 2020 Festwochen für den großen Sohn der Stadt Stuttgart im Hegelhaus! Und ich bin beauftragt worden ein Stück zu schreiben speziell über Georg Friedrich Wilhelm Hegel und Stuttgart im 18. Jahrhundert!

Dadurch lerne ich nicht nur Stutengarten besser kennen, sondern verfasse neben meinem anderen Programm “Hegel &Hölderlin ~ Das Bleibende aber stiften die Dichter und Denker” auch noch ein weiteres kürzeres Programm, welches die Neueröffnung des Museums und die Ausstellung begleitet. Inhaltlich wird es wenige Ähnlichkeiten geben, da das andere ja in Preußen spielt! Verraten sei nur, dass ich eine Magd spielen werde!

Es wird jeweils zwei Zeiten geben um 12h und um 17h ab dem 29. August an fast jedem Tag! Anmeldungen werden erforderlich sein über das Stadtmuseum. Um auf meine Veranstaltungen zu kommen, klicken Sie bitte in der rechten Spalte auf Hegelhaus und mittig auf “Theater”.

https://www.stadtpalais-stuttgart.de/veranstaltungen
https://www.stadtpalais-stuttgart.de/veranstaltungen/stuttgart-geschichten-aus-der-zeit-des-jungen-hegel-14

Gerne können Sie mich auch für Sonder-Vorstellungen buchen, gerne auch an anderen Orten!

Nicht mein Hegel-Kostüm!
Dieser Eintrag wurde am 20. Juli 2020 veröffentlicht.

Loreley in Pflegeheimen…

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, dass ich so traurig bin.
Ein Märchen aus alten Zeiten, das kommt mir nicht aus dem Sinn…


Im Auftrag der Stadt Stuttgart habe ich in den vergangenen Wochen an einem kurzen Programm geschrieben, welches speziell für ein älteres Publikum sein sollte. Denn in den letzten Monaten haben die Verordnungen sie besonders hart getroffen hinsichtlich dessen, dass sie ihre Angehörigen nicht sehen durften.

Ich habe mich für die Ausarbeitung eines schon langgehegten Stoffes entschieden: Wie es dazu kam, dass Clemens Brentano die Loreley erfunden hat und welchen Einfluss er und seine Freunde auf Wahrheit und Dichtung hatten! Letztlich stammen obige Zeilen nicht von Brentano, sondern von Heinrich Heine!

In der Kürze kommen auch die Entstehung von der Volksliedersammlung des Knaben Wunderhorn vor, sowie seine Beteiligung an der Entstheung zu der Märchensammlung der Brüder Grimm. Leider haben weitere Begegnungen wie die mit Anna Katharina von Emmerich keinen Platz aufgrund der zeitlichen Kapazitäten. Aber wer weiß, vielleicht kommt es eines Tages dazu? Sie können mich gerne dazu beauftragen!

Selbstverständlich spiele ich es auch gerne für Sie und Ihre Gäste! Ich spiele, erzähle, singe und flöte auf der Blockflöte in diesem Stück “Clemens Wunderhorn und die Loreley “

Dieser Eintrag wurde am 20. Juli 2020 veröffentlicht.

Stay awake

Sehr häufig gab es die Anweisung “stay home” zu lesen, die offensichtlich eine Befehlsform ist. Das ist also keine Bitte oder eine Möglichkeit.
Ich kann damit nichts anfangen, denn für mich gilt es wachsam zu sein und mich daran zu üben, was an der Zeit ist, Und es bedeutet für mich auch meine Fähigkeit im Urteilen zu schulen. Das könnte ich daheim sicherlich auch. Aber hinsichtlich der wenig bedachtsamen – oder soll man eher sagen sehr bedachten, nämlich beabsichtigten lückenhaften??? – Medienpräsenz ist es sinnvoll, sich vielseitig zu informieren und zwar besser über die freien Medien, welche uns die Möglichkeit bieten, sich nicht nur einer allgegenwärtigen Gehorsam anheim zu geben, sondern uns eben zu schulen im Denken, im Urteilen.
Insbesondere die Arbeit mit Hegel kann das Denken und die Urteilsfähigkeit schulen. Also: stay awake, seid wachsam, bitte!

Dieser Eintrag wurde am 8. Mai 2020 veröffentlicht.

Live, Leben!

Viele Künstler versuchen derzeit den Weg Online-Formate auszuprobieren.
Ich persönlich werde das nicht tun!
Zum Einen halte ich das nicht für sinnvoll für meine Arbeit, meine Herangehensweise und möchte es nicht unterstützen, dass virale Formate noch mehr zunehmen, als es sowieso schon Gang und Gebe ist. Zum Anderen suche ich den Kontakt, den Austausch zum Publikum.
Außerdem ist dies kein Zustand, erst recht kein Dauerzustand. Alles ist ein Werden seit und von Jeher.

Ich halte nichts davon, dass— darum brauch ich es auch nicht weiter aussprechen! Nein!
Also: Ich bin zuversichtlich, dass — es nach der Passion und der Karwoche auch ein Auferstehen gibt. Die Zeit aber möge man nutzen, um der Auferstehungskraft ein würdiges Gefäß zu werden, in welchem diese Einzug halten mag…
Ich versuche das mit Hegel, nicht nur!
Und Sie?!

Diesen Text habe ich grade gefunden:

Der Text des diesjährigen Botschafters des Welttheatertags, des pakistanischen Autors und Regisseurs Shahid Nadeem, berührt das, was ich selbst gerne so schön ausdrücken würde. Shahid Nadeem ist Direktor und Autor der Theatergruppe Ajoka-Theater, die sich immer wieder mit spirituell geprägten Themen auseinandersetzt. Hier ein Ausschnitt aus seiner Botschaft:

»[…] Wir müssen unsere spirituelle Kraft wieder auffrischen; wir müssen gegen die Gleichgültigkeit, Lethargie, den Pessimismus, die Gier und Rücksichtslosigkeit gegenüber unserer Welt und unserem Planeten ankämpfen. Theater spielt eine Rolle, eine edle Rolle, indem es die Menschheit stärkt und antreibt, sich aus dem Abgrund, in den sie sinkt, zu erheben. Es vermag die Bühne und den Spielort zu etwas Heiligem zu machen. In Südasien berühren Künstlern ehrfürchtig den Bühnenboden, ehe sie ihn
betreten, eine uralte Tradition aus Zeiten, als das Spirituelle und das Kulturelle noch eng verbunden waren. Es wird Zeit, diese symbiotische Beziehung zwischen Künstlern und Publikum, zwischen Vergangenheit und Zukunft zurückzugewinnen. Theatermachen kann eine heilige Kunst sein, und die Schauspieler können sehr wohl die Avatare der Rollen werden, die sie spielen. Theater erhebt die Schauspielkunst auf eine höhere, spirituelle Ebene. Theater vermag ein Schrein zu werden, und der Schrein ein Theaterraum.«

Die ganze Botschaft vom 27. März 2020: https://www.iti-germany.de/fileadmin/PDF/Botschaften_WeltTheaterTag/WTD_2020_DE_Message_Shahid_NADEEM.pdf?fbclid=IwAR3zAJU48hGf06ipG8qwoK0CMyAla_Fpv-HaU4maCUtGu2SEUtjbir8uyso

Dieser Eintrag wurde am 31. März 2020 veröffentlicht.

Die Linien des Lebens sind verschieden…

Heute wird der 250. Geburtstag Johann Christian Friedrich Hölderlins gefeiert!

„Hochgeehriste Frau Kammerrathe!

Bey Ihren lieben Hölderle, ist eine sehr wichtige veränderung eingetretten <…>. Sein dichterischer Geist zeigt Sich noch immer thätig, so sah Er bey mir eine Zeichnung von einem Tempel Er sagte mir ich solte einen von Holz so machen, ich vesetze Ihm drauf daß ich um Brod arbeiten müßte, ich sey nicht so glüklich so in Philosofischer ruhe zu leben wie Er, gleich versetze Er, Ach ich bin doch ein armer Mensch, und in der nehmlichen Minute schrieb Er mir folgenden Vers mit Bleistift auf ein Brett

Die Linien des Lebens sind Verschieden
Wie Wege sind, und wie der Berge Gränzen.
Was Hir wir sind, kan dort ein Gott ergänzen
Mit Harmonien und ewigem Lohn und Frieden.

<…> In ansehung seiner verpflegung dürfen Sie ganz beruhig sein.

<…> Ihr gehorsamer Dinner Ernst Zimmer.“

Dieser Eintrag wurde am 20. März 2020 veröffentlicht.