„Hannah Arendt ~ Verstehen ist Heimat“

neues Projekt für 2024 geplant:

Es heißt, die Philosophie sei ein einsames Geschäft! Doch gerade in Zeiten des Übergangs entsteht das Bedürfnis nach ihr. Insbesondere dann, wenn die Fragen über die allgemeinen Bedingungen des Lebens eine ungewöhnliche Dringlichkeit erhalten, sucht man sie auf, ob jung ob alt, man wünscht sich Zuflucht in ihr…

Mit Hannah Arendt möchte ich mich sowohl mit Tiefgang als auch unterhaltsam auf die Spuren solch dringlicher Fragen begeben. Letztlich geht es mir darum mit dem Publikum neue Denkräume zu eröffnen.

Trotzdem sie als eine der bedeutendsten Philosophinnen des 20. Jahrhunderts gilt, scheint sie sich dagegen gewehrt zu haben, als Philosophin bezeichnet zu werden! Denn sie selbst wollte doch nur politische Theorie betreiben:

„Mein Beruf ist politische Theorien. Ich will verstehen und wenn andere verstehen wie ich, dann gibt mir das eine Befriedigung wie ein Heimatgefühl!“

Und so hat sie zahlreichen Studenten und Zuhörern mit Leidenschaft die Liebe zur Politik gelehrt. Wie hat sie das geschafft? Wie ist sie zu ihrer Urteilsfähigkeit gekommen? Wie war es für sie als Jüdin in Deutschland geboren und aufgewachsen zu sein und nach dem 2. WK wieder deutschen Boden zu betreten? Was können wir von ihr lernen – und vor allem: wie?

Mit solchen Fragen möchte ich mich in diesem Projekt befassen, auf die Suche gehen in ihrem Leben und Wirken. Denn sie macht uns ein Angebot: unsere bisherigen Strukturen, wie wir denken und handeln zu hinterfragen! Dies lebt sie uns vor in ihrer eigenen geistigen Unabhängigkeit und Unerschrockenheit. Nie hat sie sich den Mund verbieten lassen. Somit wird sie zum Vorbild einer mündigen urteilsfähigen Gesellschaft. Frage: Wollen wir das und was sind wir dafür zu tun bereit!?

Mit Hannah Arend möchte ich im kommenden Jahr 2024 ein neues Projekt starten! Freue mich auf zahlreiche Anfragen, gerne auch an Schulen! Bitte fordern Sie Das Exposé bei mir an!

Dieser Eintrag wurde am 25. April 2023 veröffentlicht.

Auftritte im Lapidarium Stuttgart 2022

Im Sommer spiele ich im städtischen Lapidarium zwei meiner Programme:

Hegel & Hölderlin ~ Das Bleibende aber stiften die Dichter und Denker

Unser Vereinigungspunkt sei eine unsichtbare Bruderkirche…“

Das Käthchen von Heilbronn
Ein Theater-Solo nach Heinrich von Kleist neu verfasst von Eunike Engelkind

Termine sind jeweils samstags um 16h:

18.6. Hegel & Hölderlin

23.7. Das Käthchen von Heilbronn

27.8. Hegel & Hölderlin (Hegels 252. Geburtstag)

10.9. Hegel & Hölderlin

24.9. Das Käthchen von Heilbronn

Die Adresse ist: Mörikestraße 24 in Stuttgart, zwischen Marienplatz und Feuersee.
Bei regnerischem Wetter müssen die Aufführungen leider ausfallen!

Dieser Eintrag wurde am 4. Juni 2022 veröffentlicht.

In Hegels Geburtshaus

16 mal konnte ich das kurze Programm über Hegels Jugend in Stuttgart darbieten! Viele Zuschauer aus Nah und Fern ließen sich so von der Magd Marianne berichten, in welchem Umfeld der preußische Staatsphilosoph Hegel aufwuchs und wie die Stadt in ihrem damaligen Treiben ausgesehen hat.
Gerne trage ich dieses kurzweilige Programm auch für Sie privat oder als ausgebaute Stadtführung vor! Bitte nehmen Sie Kontakt auf unter eunike at eunike.de

Nicht das Magd-Kostüm, aber dafür das der Wilhelmine!
Dieser Eintrag wurde am 21. September 2020 veröffentlicht.

Premiere Hegel Programm!

„Hegel &Hölderlin ~ Das Bleibende aber stiften die Dichter und Denker“

Knapp 50 Personen kamen zu meinem ersten Auftritt nach Göppingen. Ich berichte aus dem Blickwinkel der Preußin Wilhelmine aus dem Leben und der Gedankenwelt des Philosophieprofessors Hegel!

Sogar eine Journalistin war anwesend um einen schönen Artikel zu verfassen!
Der nächste Auftritt wird am 19. September in Besigheim sein, direkt am Bahnhof im Wartesaal!

ANMERKUNG! Das Programm, das ich im Hegelhaus gebe, ist ein völlig anderes als „Hegel &Hölderlin ~ Das Bleibende aber stiften die Dichter und Denker“! Im Hegelhaus spiele ich noch bis zum 8. September die Magd Marianne, welche aus Hegels Stuttgarter Zeit erzählt! Hier gibt es übrigens einen Rotwein, dessen Rebe Hegel heißt!

Dieser Eintrag wurde am 31. August 2020 veröffentlicht.

„Stuttgart-Geschichten aus der Zeit des jungen Hegel“ im Hegelhaus! 29.8.-9.9.2020

Das Stadtmuseum Stuttgart veranstaltet pünktlich zum 250. Geburtstag ab dem 27. August 2020 Festwochen für den großen Sohn der Stadt Stuttgart im Hegelhaus! Und ich bin beauftragt worden ein Stück zu schreiben speziell über Georg Friedrich Wilhelm Hegel und Stuttgart im 18. Jahrhundert!

Dadurch lerne ich nicht nur Stutengarten besser kennen, sondern verfasse neben meinem anderen Programm „Hegel &Hölderlin ~ Das Bleibende aber stiften die Dichter und Denker“ auch noch ein weiteres kürzeres Programm, welches die Neueröffnung des Museums und die Ausstellung begleitet. Inhaltlich wird es wenige Ähnlichkeiten geben, da das andere ja in Preußen spielt! Verraten sei nur, dass ich eine Magd spielen werde!

Es wird jeweils zwei Zeiten geben um 12h und um 17h ab dem 29. August an fast jedem Tag! Anmeldungen werden erforderlich sein über das Stadtmuseum. Um auf meine Veranstaltungen zu kommen, klicken Sie bitte in der rechten Spalte auf Hegelhaus und mittig auf „Theater“.

https://www.stadtpalais-stuttgart.de/veranstaltungen
https://www.stadtpalais-stuttgart.de/veranstaltungen/stuttgart-geschichten-aus-der-zeit-des-jungen-hegel-14

Gerne können Sie mich auch für Sonder-Vorstellungen buchen, gerne auch an anderen Orten!

Nicht mein Hegel-Kostüm!
Dieser Eintrag wurde am 20. Juli 2020 veröffentlicht.

Loreley in Pflegeheimen…

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, dass ich so traurig bin.
Ein Märchen aus alten Zeiten, das kommt mir nicht aus dem Sinn…


Im Auftrag der Stadt Stuttgart habe ich in den vergangenen Wochen an einem kurzen Programm geschrieben, welches speziell für ein älteres Publikum sein sollte. Denn in den letzten Monaten haben die Verordnungen sie besonders hart getroffen hinsichtlich dessen, dass sie ihre Angehörigen nicht sehen durften.

Ich habe mich für die Ausarbeitung eines schon langgehegten Stoffes entschieden: Wie es dazu kam, dass Clemens Brentano die Loreley erfunden hat und welchen Einfluss er und seine Freunde auf Wahrheit und Dichtung hatten! Letztlich stammen obige Zeilen nicht von Brentano, sondern von Heinrich Heine!

In der Kürze kommen auch die Entstehung von der Volksliedersammlung des Knaben Wunderhorn vor, sowie seine Beteiligung an der Entstheung zu der Märchensammlung der Brüder Grimm. Leider haben weitere Begegnungen wie die mit Anna Katharina von Emmerich keinen Platz aufgrund der zeitlichen Kapazitäten. Aber wer weiß, vielleicht kommt es eines Tages dazu? Sie können mich gerne dazu beauftragen!

Selbstverständlich spiele ich es auch gerne für Sie und Ihre Gäste! Ich spiele, erzähle, singe und flöte auf der Blockflöte in diesem Stück „Clemens Wunderhorn und die Loreley „

Dieser Eintrag wurde am 20. Juli 2020 veröffentlicht.

Live, Leben!

Viele Künstler versuchen derzeit den Weg Online-Formate auszuprobieren.
Ich persönlich werde das nicht tun!
Zum Einen halte ich das nicht für sinnvoll für meine Arbeit, meine Herangehensweise und möchte es nicht unterstützen, dass virale Formate noch mehr zunehmen, als es sowieso schon Gang und Gebe ist. Zum Anderen suche ich den Kontakt, den Austausch zum Publikum.
Außerdem ist dies kein Zustand, erst recht kein Dauerzustand. Alles ist ein Werden seit und von Jeher.

Ich halte nichts davon, dass— darum brauch ich es auch nicht weiter aussprechen! Nein!
Also: Ich bin zuversichtlich, dass — es nach der Passion und der Karwoche auch ein Auferstehen gibt. Die Zeit aber möge man nutzen, um der Auferstehungskraft ein würdiges Gefäß zu werden, in welchem diese Einzug halten mag…
Ich versuche das mit Hegel, nicht nur!
Und Sie?!

Diesen Text habe ich grade gefunden:

Der Text des diesjährigen Botschafters des Welttheatertags, des pakistanischen Autors und Regisseurs Shahid Nadeem, berührt das, was ich selbst gerne so schön ausdrücken würde. Shahid Nadeem ist Direktor und Autor der Theatergruppe Ajoka-Theater, die sich immer wieder mit spirituell geprägten Themen auseinandersetzt. Hier ein Ausschnitt aus seiner Botschaft:

»[…] Wir müssen unsere spirituelle Kraft wieder auffrischen; wir müssen gegen die Gleichgültigkeit, Lethargie, den Pessimismus, die Gier und Rücksichtslosigkeit gegenüber unserer Welt und unserem Planeten ankämpfen. Theater spielt eine Rolle, eine edle Rolle, indem es die Menschheit stärkt und antreibt, sich aus dem Abgrund, in den sie sinkt, zu erheben. Es vermag die Bühne und den Spielort zu etwas Heiligem zu machen. In Südasien berühren Künstlern ehrfürchtig den Bühnenboden, ehe sie ihn
betreten, eine uralte Tradition aus Zeiten, als das Spirituelle und das Kulturelle noch eng verbunden waren. Es wird Zeit, diese symbiotische Beziehung zwischen Künstlern und Publikum, zwischen Vergangenheit und Zukunft zurückzugewinnen. Theatermachen kann eine heilige Kunst sein, und die Schauspieler können sehr wohl die Avatare der Rollen werden, die sie spielen. Theater erhebt die Schauspielkunst auf eine höhere, spirituelle Ebene. Theater vermag ein Schrein zu werden, und der Schrein ein Theaterraum.«

Die ganze Botschaft vom 27. März 2020: https://www.iti-germany.de/fileadmin/PDF/Botschaften_WeltTheaterTag/WTD_2020_DE_Message_Shahid_NADEEM.pdf?fbclid=IwAR3zAJU48hGf06ipG8qwoK0CMyAla_Fpv-HaU4maCUtGu2SEUtjbir8uyso

Dieser Eintrag wurde am 31. März 2020 veröffentlicht.