{"id":189,"date":"2013-07-18T13:54:53","date_gmt":"2013-07-18T13:54:53","guid":{"rendered":"http:\/\/eunike.de\/?page_id=189"},"modified":"2019-11-07T12:01:20","modified_gmt":"2019-11-07T12:01:20","slug":"holderlin","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/eunike.de\/?page_id=189","title":{"rendered":"H\u00f6lderlin"},"content":{"rendered":"<div id=\"ez-toc-container\" class=\"ez-toc-v2_0_82_2 counter-hierarchy ez-toc-counter ez-toc-grey ez-toc-container-direction\">\n<div class=\"ez-toc-title-container\">\n<p class=\"ez-toc-title\" style=\"cursor:inherit\">Table of Contents<\/p>\n<span class=\"ez-toc-title-toggle\"><a href=\"#\" class=\"ez-toc-pull-right ez-toc-btn ez-toc-btn-xs ez-toc-btn-default ez-toc-toggle\" aria-label=\"Toggle Table of Content\"><span class=\"ez-toc-js-icon-con\"><span class=\"\"><span class=\"eztoc-hide\" style=\"display:none;\">Toggle<\/span><span class=\"ez-toc-icon-toggle-span\"><svg style=\"fill: #999;color:#999\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" class=\"list-377408\" width=\"20px\" height=\"20px\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\"><path d=\"M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z\" fill=\"currentColor\"><\/path><\/svg><svg style=\"fill: #999;color:#999\" class=\"arrow-unsorted-368013\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"10px\" height=\"10px\" viewBox=\"0 0 24 24\" version=\"1.2\" baseProfile=\"tiny\"><path d=\"M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 6.2-6.3c.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7c-.2-.2-.4-.3-.7-.3h-11c-.3 0-.5.1-.7.3-.2.2-.3.5-.3.7s.1.5.3.7z\"\/><\/svg><\/span><\/span><\/span><\/a><\/span><\/div>\n<nav><ul class='ez-toc-list ez-toc-list-level-1 ' ><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-1'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-1\" href=\"https:\/\/eunike.de\/?page_id=189\/#-Wem_sonst_als_Dir_nach_Friedrich_Hoelderlin_1770-1843\" >-Wem sonst als Dir \nnach Friedrich H\u00f6lderlin (1770-1843)<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-1'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-2\" href=\"https:\/\/eunike.de\/?page_id=189\/#Hoelderlin\" >H\u00f6lderlin<\/a><\/li><\/ul><\/nav><\/div>\n<h1><span class=\"ez-toc-section\" id=\"-Wem_sonst_als_Dir_nach_Friedrich_Hoelderlin_1770-1843\"><\/span><em>-Wem sonst als Dir<\/em><br \/>\nnach Friedrich H\u00f6lderlin (1770-1843)<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h1>\n<p><a href=\"https:\/\/eunike.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/H\u00f6lderlin-Exposee.pdf\">H\u00f6lderlin Exposee<\/a><\/p>\n<p><b>Hyperion<\/b>, ein Eremit im <b>Griechenland<\/b> des 18. Jhd., blickt auf sein Leben zur\u00fcck, um es in Briefen seinem deutschen Freund Bellarnim mitzuteilen.<br \/>\n&#8230; Auf jugendlichen Streifz\u00fcgen seiner lernte er einst <b><i>sie<\/i><\/b> kennen, <b>Diotima<\/b>, Priesterin der Liebe. Mit ihr gemeinsam hatte er die Sch\u00e4tze der Natur wieder entdeckt, das in ihr waltende G\u00f6ttliche.<br \/>\nDoch als er seinem br\u00fcderlichen Freund Alabanda in den Krieg folgt, um Griechenland von den T\u00fcrken zu befreien, stirbt die daheim Gebliebene\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/eunike.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/DSC05252b.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-577\" src=\"https:\/\/eunike.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/DSC05252b-300x174.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"174\" srcset=\"https:\/\/eunike.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/DSC05252b-300x174.jpg 300w, https:\/\/eunike.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/DSC05252b-768x447.jpg 768w, https:\/\/eunike.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/DSC05252b-1024x596.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><b>Meine Bearbeitung<br \/>\n<\/b>Zu Beginn des 19.jhd. macht die quirlige lebensbejahende <b>Bettine Brentano <\/b>mit ihrer Freundin Karoline von G\u00fcnderrode nichts lieber als literarische\u00a0 Streifz\u00fcge durch die Antike. Als sie <strong>Isaak von Sinclair<\/strong> kennen lernt,\u00a0 erf\u00e4hrt sie, dass dessen Freund <b>Friedrich H\u00f6lderlin kr\u00e4nklich<\/b>\u00a0im nahe gelegenen <b>Bad Homburg<\/b> weilt. Ber\u00fchrt von seinem Werk <strong><em>Hyperion<\/em><\/strong>, setzt sie nun alles daran ihm einen Besuch abzustatten, denn die Familie, zur Frankfurter Society geh\u00f6rend, verweigert ihr diesen Wunsch&#8230;<\/p>\n<p><strong>Warum Bettine Brentano (von Arnim)?<\/strong><\/p>\n<p>Auf der Suche aus wessen Sicht ich aus H\u00f6lderlins Leben berichten kann, bin ich auf Bettine gekommen&#8230;<br \/>\nDenn in ihrem Buch <em>&#8222;Die G\u00fcnderrode&#8220;<\/em>, einem Briefwechselroman, welcher in den Jahren 1804-1806 spielt, l\u00e4sst Bettine <strong>Sinclair<\/strong> zu Wort kommen. H\u00f6lderlins Freund und Gastgeber in Bad Homburg war oft in der Frankfurter Gesellschaft, um die Unterhaltung mit ihr aufzusuchen, und ihr von\u00a0seinem Sch\u00fctzling zu berichten. Er bat mehrmals darum, dass sie H\u00f6lderlin besuchen m\u00f6ge, da sie in der Lage sei, ihn zu verstehen und zu pflegen, auf dass er gesund werde. Ja, die zerrissenen Seiten seines Klaviers (seine <em>Seele<\/em>) wieder zum Klingen zu bringen&#8230; doch ihre Familie erkl\u00e4rte beide f\u00fcr nicht ganz &#8222;<em>gescheut&#8220;<\/em>&#8230; -sie verbaten es ihr schlichtweg&#8230;<\/p>\n<p>Jahrzehnte sp\u00e4ter, 1853, schreibt <strong>Robert Schumann<\/strong>, inspiriert von Hyperion, seine allerletzte Komposition op.133: <strong><em>&#8222;Ges\u00e4nge der Fr\u00fche &#8211; An Diotima&#8220;<\/em> <\/strong>&#8211;<br \/>\nAls er Bettine von Arnim kennen lernt, findet er in ihr eine Gespr\u00e4chspartnerin, vielleicht sogar entdeckt er in ihr die wiedererstandene Diotima, denn nun &#8212; f\u00e4llt die Zugabe im Titel &#8222;<em>An Diotima&#8220;<\/em> weg zugunsten der Widmung<br \/>\n<em><strong>\u00abGes\u00e4nge der Fr\u00fche, der hohen Dichterin Bettina zugeeignet\u00bb. <\/strong><\/em><\/p>\n<p>Aus diesen Zusammenh\u00e4ngen beziehe ich meine Inspiration, die beiden doch noch miteinander zusammen zu bringen. Denn ich bin davon \u00fcberzeugt, dass\u00a0ich durch die Kunst etwas schaffen oder sogar vers\u00f6hnen kann&#8230;\u00a0Oder, wie Sinclair dereinst sagte: <em>&#8222;&#8230; ist\u00b4s nicht traurig, dass ein solcher behandelt werde und gesch\u00fctzt als ein heiliges Pfand Gottes von der Nation. Aber es fehlt der Geist, der Begriff, keiner ahnt ihn und wei\u00df, was f\u00fcr ein Heiligtum in dem Mann steckt.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><strong>Premiere: <\/strong>23.M\u00e4rz 2014 19:00 Stuttgart<br \/>\nWiederauff\u00fchrung: M\u00e4rz 2020, 250. Geburtstag H\u00f6lderlins! Anfragen nehme ich gerne entgegen!<\/p>\n<p><strong>Inhalt (lang)<\/strong><br \/>\nAuf Bitten seines deutschen Freundes Bellarnim, erz\u00e4hlt Hyperion aus seinem Leben. Durch den K\u00fcnstler <b>Adamas<\/b>, der ihn zum Menschen bilden will, wird er in die Welt der antiken Helden eingef\u00fchrt. Dieser jedoch verl\u00e4sst Griechenland und l\u00e4sst Hyperion trauernd zur\u00fcck. W\u00e4hrend seines Studiums in Smyrna schlie\u00dft er Freundschaft mit dem titanenhaften J\u00fcngling <b>Alabanda<\/b>, mit dem er Arm in Arm durch das Leben geht. Als er schmerzlich erf\u00e4hrt, dass dieser zu einem zwielichtigen Geheimbund geh\u00f6rt, trennt er sich von diesem.<br \/>\nAuf Kaulaurea angelangt, lernt er <em>sie<\/em> kennen, <b>Diotima<\/b>. Als sie die Ruinen der antiken Stadt Athen besuchen, best\u00fcrmt ihn Diotima er solle <b>\u201eErzieher unseres Volkes\u201c<\/b> werden.<\/p>\n<p>Entdeckt er mit ihr nun das Einnsein in der Natur. Mit ihr, der <em>g\u00f6ttlichgen\u00fcgsamen<\/em>, scheint der einstige <em>Menschenfeind<\/em> einst gl\u00fccklich gewesen zu sein.<\/p>\n<p>Als er jedoch einen Brief Alabandas erh\u00e4lt, entscheidet er sich in den <b>Freiheitskrieg<\/b> gegen die T\u00fcrken zu ziehen um Griechenland zu befreien &#8211; trotz aller Warnungen Diotimas. Als die Truppe die Gelegenheit jedoch zu Ausbeutereien nutzt, verl\u00e4sst er diese entt\u00e4uscht, um verzweifelt in den Tod zu gehen. Der dabei sich schwer Verletzende wird widerum von Alabanda gerettet, der nach dessen Genesung nach Kleinasien zur\u00fcck kehrt, wo ihn das Gericht des Geheimbundes erwartet.<\/p>\n<p>Nun will er nach <b>Deutschland<\/b> ziehen um sich die Bildung zum Volkserzieher anzueignen. Mit Diotima will er nach Europa. Doch f\u00fcr sie kommt dieser Wunsch zu sp\u00e4t. Am Hafen erreicht ihn ein Brief, der ihm vom Tod Diotimas berichtet.<\/p>\n<p>Und somit verl\u00e4sst er Griechenland um dorthin zu gelangen, wo er Bildung erhofft und doch nur <b>Barbaren<\/b> findet &#8211; nach Deutschland. Verbittert und entt\u00e4uscht bricht der Fremdling in die Heimat auf, wo er als Aufst\u00e4ndischer zu den politisch Verfolgten z\u00e4hlt. Und dennoch sucht er hier den Frieden und findet ihn als Einsiedler und Erz\u00e4hler seines Lebens.<\/p>\n<p>Mit den Briefen an Bellarmin, &#8211; durch dessen Bitte ihm von seinem Leben zu erz\u00e4hlen (3.Brief), der dadurch fast zu Hyperions Heiler wird, &#8211; schlie\u00dft sich nun der Kreis seines ewigen Ringens. Unweigerlich f\u00fcgt sich nun die Vers\u00f6hnung&#8230;<\/p>\n<h1><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Hoelderlin\"><\/span><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>H\u00f6lderlin<\/strong> <\/span><span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h1>\n<p>l\u00e4sst Hyperion in etwa 60 Briefen auf das Erlebte schauen. Er arbeitet seine Vergangenheit auf, um sich somit von den Dissonanzen in seiner Seele zu befreien. Zu Beginn wird das Verlangen Hyperions aufgezeigt mit allem, was lebt, eins zu sein. Doch das Einssein mit dem G\u00f6ttlichen bleibt den Kindern des Augenblicks verwehrt. Zwar sieht er es ein, dass die Vers\u00f6hnung von Mensch und Natur einen Ort der Verwirklichung braucht. Doch f\u00fchrt es ihn sp\u00e4ter erneut in die ihre, wenn er den Platz auf Erden auf dem von ihm beschrittenen Wege erobern will.Die von ihm ersehnte Sch\u00f6nheit bleibt unverf\u00fcgbar, bis sie endlich im Alter in den Briefen wieder erstehen kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>-Wem sonst als Dir nach Friedrich H\u00f6lderlin (1770-1843) H\u00f6lderlin Exposee Hyperion, ein Eremit im Griechenland des 18. Jhd., blickt auf sein Leben zur\u00fcck, um es in Briefen seinem deutschen Freund Bellarnim mitzuteilen. &#8230; Auf jugendlichen Streifz\u00fcgen seiner lernte er einst sie kennen, Diotima, Priesterin der Liebe. 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