{"id":182,"date":"2013-07-14T21:25:44","date_gmt":"2013-07-14T21:25:44","guid":{"rendered":"http:\/\/eunike.de\/?page_id=182"},"modified":"2022-11-07T23:22:15","modified_gmt":"2022-11-07T23:22:15","slug":"presse","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/eunike.de\/?page_id=182","title":{"rendered":"Presse"},"content":{"rendered":"<p>Referenzen finden sich jeweils bei den Programmen! Hier nun alle gesammelten auf einen Blick!<\/p>\n<div id=\"ez-toc-container\" class=\"ez-toc-v2_0_82_2 counter-hierarchy ez-toc-counter ez-toc-grey ez-toc-container-direction\">\n<div class=\"ez-toc-title-container\">\n<p class=\"ez-toc-title\" style=\"cursor:inherit\">Table of Contents<\/p>\n<span class=\"ez-toc-title-toggle\"><a href=\"#\" class=\"ez-toc-pull-right ez-toc-btn ez-toc-btn-xs ez-toc-btn-default ez-toc-toggle\" aria-label=\"Toggle Table of Content\"><span class=\"ez-toc-js-icon-con\"><span class=\"\"><span class=\"eztoc-hide\" style=\"display:none;\">Toggle<\/span><span class=\"ez-toc-icon-toggle-span\"><svg style=\"fill: #999;color:#999\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" class=\"list-377408\" width=\"20px\" height=\"20px\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\"><path d=\"M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z\" fill=\"currentColor\"><\/path><\/svg><svg style=\"fill: #999;color:#999\" class=\"arrow-unsorted-368013\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"10px\" height=\"10px\" viewBox=\"0 0 24 24\" version=\"1.2\" baseProfile=\"tiny\"><path d=\"M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 6.2-6.3c.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7c-.2-.2-.4-.3-.7-.3h-11c-.3 0-.5.1-.7.3-.2.2-.3.5-.3.7s.1.5.3.7z\"\/><\/svg><\/span><\/span><\/span><\/a><\/span><\/div>\n<nav><ul class='ez-toc-list ez-toc-list-level-1 ' ><ul class='ez-toc-list-level-2' ><li class='ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-1\" href=\"https:\/\/eunike.de\/?page_id=182\/#Der_Widerspenstigen_Zaehmung_Kulturscheune_Riegenhof\" >Der Widerspenstigen Z\u00e4hmung \nKulturscheune Riegenhof<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-2\" href=\"https:\/\/eunike.de\/?page_id=182\/#Das_Kaethchen_von_Heilbronn\" >Das K\u00e4thchen von Heilbronn:<\/a><\/li><\/ul><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-1'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-3\" href=\"https:\/\/eunike.de\/?page_id=182\/#Stephanie_und_ihre_Trauer_um_den_verlorenen_Sohn\" >Stephanie und ihre Trauer um den verlorenen Sohn<\/a><ul class='ez-toc-list-level-2' ><li class='ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-4\" href=\"https:\/\/eunike.de\/?page_id=182\/#Meister_in_Stuttgart\" >Meister in Stuttgart<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-5\" href=\"https:\/\/eunike.de\/?page_id=182\/#Geschichte_der_Mignon_in_neuem_Gewand\" >Geschichte der Mignon in neuem Gewand<\/a><\/li><\/ul><\/li><\/ul><\/nav><\/div>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Der_Widerspenstigen_Zaehmung_Kulturscheune_Riegenhof\"><\/span><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Der Widerspenstigen Z\u00e4hmung<\/strong><\/span><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.demeterhof.info\/index.php?id=40#c326\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kulturscheune Riegenhof<\/a><span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p><a href=\"http:\/\/www.badische-zeitung.de\/schopfheim\/williams-hitziger-geschlechterkampf--117866333.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Badische Zeitung:<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.suedkurier.de\/region\/hochrhein\/kreis-loerrach\/Solostueck-im-Cafe-Fraeulin;art372585,5772993\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">S\u00fcdkurier<\/a><\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Das_Kaethchen_von_Heilbronn\"><\/span><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Das K\u00e4thchen von Heilbronn:<br \/>\n<\/span><\/strong><span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Heilbronner Stimme<\/span><\/strong><br \/>\n<a title=\"Das K\u00e4thchen\" href=\"http:\/\/www.stimme.de\/heilbronn\/kultur\/Posthum-muss-er-das-Kaethchen-ertragen;art11930,2879235\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.stimme.de\/heilbronn\/kultur\/Posthum-muss-er-das-Kaethchen-ertragen;art11930,2879235<\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Bettine von Arnim<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Im H\u00f6lderlin-Haus in Maulbronn gestaltete Eunike Engelkind das Leben Bettine von Arnims. Zeitlebens lag es dieser am Herzen, Menschen miteinander zu verbinden, zum Beispiel den ihr so nahe stehenden Goethe mit Beethoven, den sie in seiner Tiefe erkannte, wie kaum jemand. Das Besondere heute ist dazu hin: der 26. M\u00e4rz ist dessen Todestag-1827! Lichten Gewandes mit herabflie\u00dfendem Haar, teils wie zu einem Kranz hochgesteckt, beginnt sie ihre spr\u00fchendes Leben zu entfalten. Die Besucher werden in ihre \u201eFr\u00fchlingszeit\u201c hinein genommen. Authentisch Erlebtes entsteht im Augenblick in einer nicht beschreibbaren F\u00fclle.\u00a0 Die innere N\u00e4he zu Bruder Clemens Brentano ist f\u00fcr alle sp\u00fcrbar und dessen Liebe zu Achim von Arnim durch gemeinsames Sammeln alten Volksgutes (des Knaben Wunderhorn). Sie beleuchtet die gro\u00dfen Entfernungen f\u00fcr den Verkehr mit der Kutsche, die Lebhaftigkeit des Briefs Verkehrs, f\u00fcr den keine Diskretion gilt. Deutlich wird auch, wie die sp\u00e4tere Freifrau, Mutter von sieben Kindern, um Alters k\u00e4mpft, was im Argen liegt, manchem hilft, am Leben zu bleiben, ohne sich um die Etikette zu k\u00fcmmern. Zur Familie Schumann entsteht eine enge Beziehung, und Robert widmet ihr sein letztes Werk \u201eGes\u00e4nge der Fr\u00fche\u201c.\u00a0 Von diesem Er-Leben\u00a0 war der Abend in sch\u00f6pferisch genialer Weise erf\u00fcllt und durchdrungen. <i>Krau\u00df M\u00fchlacker\u00a0 Tagblatt 31.M\u00e4rz 2011<\/i><\/p>\n<p><b>Pressestimme:<br \/>\nN\u00dcRTINGEN. Zur Finissage der Anfang Februar er\u00f6ffneten Ausstellung \u201eMenschenbilder\u201c mit Werken von Michael Helm und Konrad Schlipf hatten sich die Verantwortlichen des Forum Ilse und K.\u2005H. T\u00fcrk eine besondere Idee einfallen lassen: Nach der Begr\u00fc\u00dfung der zahlreichen G\u00e4ste durch Professor Dr. Albrecht Leuteritz, dem Zweiten Vorsitzenden des Vereins, wurden die Zuschauer in die Kindheits- und Jugendzeit der Bettina von Brentano, geboren 1785, zur\u00fcckversetzt.<\/b><\/p>\n<div>Es beginnt mit der Beschreibung einer Kutschfahrt in eine vergangene Zeit: Pr\u00e4chtig gekleidet breitet die Schauspielerin Eunike Engelkind \u2013 einem Feuerwerk gleich \u2013 einen lebendigen Erinnerungsbogen aus der Zeit um 1800 vor den Zuh\u00f6rern aus. Es sind die Lehrjahre einer Bekennerin zur Freiheit, wie Bettina charakterisiert wird und wie auch der Untertitel dieses Schauspielsolos verr\u00e4t. Es sprie\u00dft der Fr\u00fchlingswind aus dieser so ungew\u00f6hnlich unabh\u00e4ngigen und unkonventionell denkenden jungen Frau, die sich in den Wirren ihrer Zeit die Freiheit erobert. Ihr geht es nicht darum, zu einem t\u00fcchtigen Frauenzimmer im \u00fcblichen Sinne erzogen zu werden. Wenn ihre Erzieherinnen in der Fritzlarer Klosterschule sie mit frommem Gerede zum Glauben dr\u00e4ngen, lehnt sie sich dagegen auf. Sie vertraut auf ihre eigenen Beobachtungen und Entdeckungen und erlebt das G\u00f6ttliche in jeder Pflanze und jedem Windhauch. Man merkt, dass die Schauspielerin die heranreifende Bettina bewundert, die sich nicht nach den Richtlinien der Gesellschaft und den Etiketten ihres Standes richten will.<\/div>\n<div>Die Handlung umfasst weitere Lebensstationen: den Tod der Eltern, das Leben bei der Gro\u00dfmutter, die enge Beziehung zu ihrem Bruder Clemens von Brentano, die Freundschaft zu der Schriftstellerin Karoline von G\u00fcnderode und zur Mutter von Johann Wolfgang von Goethe. Meisterhaft stellt die Schauspielerin ihre Begegnung mit Goethe dar, den die 22-J\u00e4hrige mit entsprechender Empfehlung in Weimar aufsucht. Durch ihren Bruder lernt Bettina den Dichter Achim von Arnim kennen, den sie einige Jahre sp\u00e4ter heiratet. Das Hochzeitsdatum des 11. M\u00e4rz fiel just mit der Finissage im Forum T\u00fcrk zusammen. Die Zeitvorgabe der Veranstalter verhinderte es, das weitere Leben der von Arnims zu schildern.<\/div>\n<div>In jahrelanger Arbeit hat sich Engelkind mit dem Stoff dieses von ihr selbst geschaffenen Theaterst\u00fccks besch\u00e4ftigt. Ihre Quellen fand sie in Tageb\u00fcchern, Briefen und Biografien \u2013 immer mit dem Ziel, die Personen m\u00f6glichst bildlich und lebendig zu portr\u00e4tieren. Der Zuschauer nimmt der Schauspielerin das gro\u00dfe Interesse ab, mit dem sie sich mit der Zeit nach der Franz\u00f6sischen Revolution auseinandergesetzt hat. Mit ihrer Pr\u00e4senz und dem energiegeladenen fr\u00f6hlichen Spiel begeisterte sie das Publikum im Forum T\u00fcrk eine ganze Stunde lang.<\/div>\n<div>Umgeben von den Plastiken des Bildhauers Konrad Schlipf entf\u00fchrte die Schauspielerin Eunike Engelkind ihre Zuh\u00f6rerinnen in die Zeit des beginnenden 19. Jahrhunderts.<\/div>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Schauspielerin erinnert an Kaspar Hauser<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Historie wird lebendig<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Zum 200. Geburtstag von Kaspar Hauser hat die Schauspielerin Eunike Engelkind den G\u00e4sten im Maulbronner H\u00f6lderlin-Haus dessen Schicksal eindringlich vor Augen gef\u00fchrt. Vor 200 Jahren kam der erste Thronfolger des Gro\u00dfherzogtums Baden zur Welt, dessen Schicksal bis heute R\u00e4tsel aufgibt. Sie lie\u00df die Ereignisse im Erleben Stefanie, geborene de Beauharnais, vor den zahlreichen Besuchern lebendig werden. Richtete sich der Fokus zun\u00e4chst auf das Aufwachsen Stefanies in Paris w\u00e4hrend der Revolution, wo Napoleon sie adoptierte. So f\u00fcgte sie sich seinem Wunsch, sich mit Herzog Karl von Baden zu verm\u00e4hlen. Diese Aufgabe verstand sie als Berufung, die Mutter eines Sohnes zu werden, der die Welt verbr\u00fcdern sollte, was Napoleon nicht gelungen war. Die Schauspielerin entfaltete in der Folge alle Gef\u00fchlsschattierungen von tiefer Trauer bis zur Hoffnung beim Auftauchen Kaspar Hausers. \u00a0L\u00e4sst sich erahnen, was eine Mutter durchmacht? Nun wechselt auch der Sprachrhythmus, um ganz in die Dramatik von Schillers \u201eDemetrius\u201c und \u201eDie Jungfrau von Orleans\u201c einzutauchen, Textpassagen, die sie mit selbstverfassten zu einem neuen Ganzen komponiert hat\u2026 Die Besucher zeigten sich von der schauspielerischen Leistung so beeindruckt, dass zun\u00e4chst niemand in der Lage war, das Schweigen zu durchbrechen. Erst, als die Schauspielerin wieder erschien, wurde ihr herzlich gedankt. <i>Krau\u00df, M\u00fchlacker\u00a0 Tagblatt, 18. Oktober 2012<\/i><\/p>\n<h1><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Stephanie_und_ihre_Trauer_um_den_verlorenen_Sohn\"><\/span>Stephanie und ihre Trauer um den verlorenen Sohn<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h1>\n<p>Im Solotheaterst\u00fcck \u201cKaspar\u201d n\u00e4hert sich Eunike Engelkind im Caf\u00e9 Fr\u00e4ulin dem tragischen Mythos des Kaspar Hauser.<\/p>\n<p>ZELL IM WIESENTAL. Das Schicksal des geheimnisumwitterten Findlings Kaspar Hauser bewegt die Menschen nach wie vor stark. Dies zeigte sich am gro\u00dfen Interesse an dem Theaterst\u00fcck \u201cKaspar\u201d von und mit Eunike Engelkind, das im Zeller Kulturcaf\u00e9 Fr\u00e4ulin viele Zuschauer nachhaltig beeindruckte.<\/p>\n<p>Die junge Schauspielerin und Autorin aus Stuttgart n\u00e4hert sich in ihrem Soloschauspiel aus besonderer Sichtweise dem tragischen Mythos des Kaspar Hauser, von dem vermutet wird, er sei der Erbprinz von Baden gewesen.<\/p>\n<p>Engelkind spielt in ihrem St\u00fcck St\u00e9phanie de Beauharnais, die sp\u00e4tere Gro\u00dfherzogin von Baden. Sie reflektiert deren Leben, die dramatischen Geschehnisse nach der Geburt des Thronerben und die abgrundtiefe Trauer um den verlorenen Sohn \u201cGaspard\u201d. Mit lebhafter Gestik, ausdrucksvoll in der Mienen- und Geb\u00e4rdensprache und mit wunderbarer Sprechkunst verk\u00f6rpert Engelkind die Gef\u00fchle und Seelenbewegungen der etwas launischen St\u00e9phanie. In Haltung, Bewegung und Sprechweise macht sie den Charakter dieses M\u00e4dchens glaubhaft, das Napoleon \u201caus der Mitte ihres Herzens\u201d verehrt und bei seiner Kr\u00f6nung zum Kaiser in Notre-Dame dabei ist. Sie f\u00fchlt sich als \u201cTochter Frankreichs\u201d und nimmt den Prinzen Carl von Baden, den sie heiraten soll, kritisch unter die Lupe: die Figur \u201cvon wenig Vorteil\u201d, aber ein h\u00f6flicher Mensch von Charakter und Freundlichkeit. \u201cGl\u00fccklich, nein, gl\u00fccklich war ich nicht\u201d, l\u00e4sst Engelkind ihre St\u00e9phanie sagen, die in der Ehe nur Knechtschaft sah.<\/p>\n<div>\n<div id=\"zoneAdserverMrec\">\n<div id=\"helperAdserverMrec\">\n<div id=\"beacon_9e638f926d\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/w.online-verlag-freiburg.de\/www\/delivery\/lg.php?bannerid=1317&amp;campaignid=551&amp;zoneid=83185&amp;loc=1&amp;referer=http%3A%2F%2Fwww.badische-zeitung.de%2Fzell-im-wiesental%2Fstephanie-und-ihre-trauer-um-den-verlorenen-sohn--65909306.html&amp;cb=9e638f926d\" alt=\"\" width=\"0\" height=\"0\" \/><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Sehr intensiv und emotional bewegend wird das Solo in den Szenen, in denen Engelkind die Visionen der St\u00e9phanie, die Geburt des lang ersehnten Erbprinzen und den Schmerz der Mutter \u00fcber den Verlust des Sohnes schildert.<\/p>\n<p>In ihrem dichten, sehr poetischen und literarischen Text hat sich die K\u00fcnstlerin von Tagebuch-Aufzeichnungen der St\u00e9phanie und vor allem von Schillers \u201cDemetrius\u201d und \u201cJohanna von Orleans\u201d inspirieren lassen. Sie hat auch originale Schiller-Zitate eingebaut, die zum Kaspar-Thema passen: \u201cIch hab um ihn getrauert 16 Jahr, doch seine Asche sah ich nie. Ich glaubte der allgemeinen Stimme seinen Tod. Und meinem Schmerz\u201d. Verwoben mit dem gesellschaftlichen und politischen Hintergrund jener Zeit, gelingt Engelkind ein einf\u00fchlsames Portr\u00e4t der St\u00e9phanie von Baden, deren Gedanken, Empfindungen und Lebensstationen sie lebhaft und ergreifend darstellt.<\/p>\n<p>In einer Szene l\u00e4sst sie St\u00e9phanie ihr \u201ctiefstes Geheimnis\u201d verraten: Dass sie sich an Pfingsten 1832 selbst ins Frankenland aufmachte, um insgeheim den Findling zu sehen, und in ihm ein Ebenbild ihres Mannes erkannte.<\/p>\n<p>Wie intensiv sie sich auf die Spuren des Kaspar Hauser begeben hat, verriet Engelkind auch im Gespr\u00e4ch mit dem Publikum nach dem beeindruckenden Theatersolo.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Das K\u00e4thchen von Heilbronn<\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Unterschiedlichste Charaktere entwickelt<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Eunike Engelkind versteht es, die Vielfalt von Personen durch sich handeln und sprechen zu lassen. Dabei steht die Sprechweise, Haltung mit Bewegung bis in die Art des Schrittes ihr wie ein Werkzeug zur Verf\u00fcgung, um das Charakteristische all der Menschen heraus zu arbeiten: das scheue reine K\u00e4thchen in seiner Demut, die sich schl\u00e4ngelnde herrische Kunigunde, der aufrechte kerlige Graf Wetter von Strahl, der erhabene Kaiser, um nur einige zu nennen. Deutlich wird, wie die ganze Schicksalsf\u00fchrung aus hohen Welten begleitet ist.<\/p>\n<p>Durch Engelkinds Spiel tauchen die Besucher ganz ein in das Geschehen, dass eine Weile nach klingt, bis mit herzlichem wiederholtem Beifall gedankt wird-voll Anerkennung auch f\u00fcr die Beherrschung all der Wortlaut des Werks. <i>Pforzheimer Zeitung 22. Mai 2012<\/i><\/p>\n<p><b>Pressestimme:<br \/>\n<\/b><\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Meister_in_Stuttgart\"><\/span><span style=\"text-decoration: underline;\"><b>Meister in Stuttgart<\/b><\/span><span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p><i>\u201cDie Cafeteria verwandelte sich letzten Sonntag in einen Jahrmarkt mit tanzenden B\u00e4ren, durchweht vom Geruch gebrannter Mandeln, in dessen Mitte ein kleines M\u00e4dchen in Knabenkleidern auftaucht \u2013 \u2039Mignon\u203a. Sie weigert sich, ihr Kunstst\u00fcck vorzuf\u00fchren, woraufhin ihr Herr mit der Peitsche ausholt. Ein Sonderling, gerufen \u2039Wilhelmen\u203a, rettet sie und nimmt sie an Vaters statt an. \u2013 Seit f\u00fcnf Jahren lebt die gro\u00dfe Erz\u00e4hlung \u2039Wilhelm Meister\u203a in der Seele von Engelkind. Die Mignon-Episode aus dem Meister hat es ihr besonders angetan und so verdichtet sie diese in\u00a0 das B\u00fchnengeschehen. Manche Textstellen hat sie erg\u00e4nzt, andere dem gesprochenen Wort gef\u00fcgig gemacht. Und zwischen den Zeilen ber\u00fchrt die Stimme Lena Sutor-Wernichs. erscheint als marsgleiche Aurelie, die anstatt eines F\u00e4chers einen Dolch mit sich tr\u00e4gt, antwortet sich selbst als Wilhelmen mit etwas zu sicherer Stimme und verz\u00fcckt als reine Seele, als Mignon. Das Zittern ihrer Stimme, das bis zur Tr\u00e4ne Ger\u00fchrtsein vom Stoff, versteckt sie nicht. \u2013 B\u00fchnenabende \u00fcber Bettine von Arnim oder das K\u00e4thchen von Heilbronn und Caspar geh\u00f6ren zu Engelskinds Repertoire, mit dem sie Biografien der Romantik aufschlie\u00dft.\u00a0<\/i><\/p>\n<p><i>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Philipp Tok\/ Jonas von der Gathen\u201d Goetheanum Nr.5\/2012<\/i><\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Geschichte_der_Mignon_in_neuem_Gewand\"><\/span><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Geschichte der Mignon in neuem Gewand<\/strong><\/span><span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p>Eunike Engelkind erz\u00e4hlt im Festsaal des Hauses Hohenstein von der Geschichte der Mignon und setzt sie auf der B\u00fchne in Szene. Die Schauspielerin verfasste aus Passagen des Romans die Geschichte der Mignon und macht sie damit zur Hauptfigur des St\u00fcckes. Und das alles, ganz ohne von Goethes stolzem und erhabenem Stil abzuweichen. Die K\u00fcnstlerin erz\u00e4hlt die Geschichte von Mignon und Wilhelm Meister und untermalt diese mit schauspielerischen Elementen. So nimmt ihr K\u00f6rper eine untergebene Haltung ein, ihre Stimme verwandelt sich zu der von Mignon: zittrig, hell und kindlich verunsichert. Sie l\u00e4sst die leidende Mignon im Laufe des St\u00fcckes erwachsener werden&#8230; <em>Sarah Schwellinger Murrhardter Zeitung, 12.Februar 2013<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Referenzen finden sich jeweils bei den Programmen! Hier nun alle gesammelten auf einen Blick! Der Widerspenstigen Z\u00e4hmung Kulturscheune Riegenhof Badische Zeitung: S\u00fcdkurier Das K\u00e4thchen von Heilbronn: Heilbronner Stimme http:\/\/www.stimme.de\/heilbronn\/kultur\/Posthum-muss-er-das-Kaethchen-ertragen;art11930,2879235 Bettine von Arnim Im H\u00f6lderlin-Haus in Maulbronn gestaltete Eunike Engelkind das Leben Bettine von Arnims. 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