{"id":17,"date":"2013-03-18T15:58:25","date_gmt":"2013-03-18T15:58:25","guid":{"rendered":"http:\/\/eunike.de\/?page_id=17"},"modified":"2019-11-04T15:00:42","modified_gmt":"2019-11-04T15:00:42","slug":"kaspar","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/eunike.de\/?page_id=17","title":{"rendered":"Kaspar"},"content":{"rendered":"<div id=\"ez-toc-container\" class=\"ez-toc-v2_0_82_2 counter-hierarchy ez-toc-counter ez-toc-grey ez-toc-container-direction\">\n<div class=\"ez-toc-title-container\">\n<p class=\"ez-toc-title\" style=\"cursor:inherit\">Table of Contents<\/p>\n<span class=\"ez-toc-title-toggle\"><a href=\"#\" class=\"ez-toc-pull-right ez-toc-btn ez-toc-btn-xs ez-toc-btn-default ez-toc-toggle\" aria-label=\"Toggle Table of Content\"><span class=\"ez-toc-js-icon-con\"><span class=\"\"><span class=\"eztoc-hide\" style=\"display:none;\">Toggle<\/span><span class=\"ez-toc-icon-toggle-span\"><svg style=\"fill: #999;color:#999\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" class=\"list-377408\" width=\"20px\" height=\"20px\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\"><path d=\"M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z\" fill=\"currentColor\"><\/path><\/svg><svg style=\"fill: #999;color:#999\" class=\"arrow-unsorted-368013\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"10px\" height=\"10px\" viewBox=\"0 0 24 24\" version=\"1.2\" baseProfile=\"tiny\"><path d=\"M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 6.2-6.3c.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7c-.2-.2-.4-.3-.7-.3h-11c-.3 0-.5.1-.7.3-.2.2-.3.5-.3.7s.1.5.3.7z\"\/><\/svg><\/span><\/span><\/span><\/a><\/span><\/div>\n<nav><ul class='ez-toc-list ez-toc-list-level-1 ' ><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-1'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-1\" href=\"https:\/\/eunike.de\/?page_id=17\/#Kaspar\" >Kaspar<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-1'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-2\" href=\"https:\/\/eunike.de\/?page_id=17\/#Stephanie_und_ihre_Trauer_um_den_verlorenen_Sohn\" >Stephanie und ihre Trauer um den verlorenen Sohn<\/a><ul class='ez-toc-list-level-2' ><li class='ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-3\" href=\"https:\/\/eunike.de\/?page_id=17\/#Noch_eine_Pressestimme\" >Noch eine Pressestimme!<\/a><\/li><\/ul><\/li><\/ul><\/nav><\/div>\n<h1><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Kaspar\"><\/span>Kaspar<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h1>\n<div><strong>Zum 200. Geburtstag des Erbprinzen von Baden<\/strong><br \/>\n<strong> Ein Solo Theaterprogramm von und mit Eunike Engelkind<br \/>\n<\/strong><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/eunike.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Kaspar-Augsburg.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-254\" src=\"https:\/\/eunike.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Kaspar-Augsburg-300x194.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"194\" srcset=\"https:\/\/eunike.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Kaspar-Augsburg-300x194.jpg 300w, https:\/\/eunike.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Kaspar-Augsburg.jpg 786w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/div>\n<div><\/div>\n<div><strong>Pfingstmontag 1828<\/strong> kam ein J\u00fcngling zu N\u00fcrnberg an, man nannte ihn Kaspar Hauser\u2026<\/p>\n<p>Wie w\u00e4re es wohl <strong>Stephanie de Beauharnais (1789-1860), Adoptivtochter Napoleons<\/strong>, Gemahlin des Gro\u00dfherzogs Karl von Baden und somit Mutter des 1812 geborenen Prinzen von Baden einmal zu Wort kommen zu lassen?<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Und so beginnt sie einen Bogen zu spannen, von ihrer eigenen Geburtszeit um die Wirren der Franz\u00f6sische Revolution herum. Selbst von den Eltern verlassen, die Mutter jung gestorben, der Vater sich nicht k\u00fcmmernd, nimmt sich eine britische Lady ihrer an und l\u00e4sst sie zun\u00e4chst unter Nonnen auf dem freien Lande aufwachsen, bis Napoleon sie zu sich holt und ihr eine standesgem\u00e4\u00dfe Erziehung zu teil werden l\u00e4sst.<\/div>\n<div>Als er sich zum Kaiser kr\u00f6nen l\u00e4sst, adoptierter sie um sie ebenb\u00fcrtig mit dem Erbprinzen Karl von Baden zu verm\u00e4hlen. F\u00fcnf Jahre vergehen bis sie einander n\u00e4her kommen und sie Mutter eines gesunden Sohnes wird.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Was geht in ihr vor, die ihren Sohn pl\u00f6tzlich f\u00fcr tot erkl\u00e4rt bekommt? Sie wollte ihn Gaspard nennen, zu deutsch Kaspar&#8230;<br \/>\nDoch das unsichtbare Band zwischen sich sp\u00fcrend, begibt sie sich nach Jahren wieder auf die Suche, mit der Frage was den Menschen wesentlich aus macht? Wer begegnet ihr in der Gestalt des J\u00fcnglings von N\u00fcrnberg?<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Stephanie, nun Gro\u00dfherzogin von Baden, l\u00e4dt ein, Anteil zu nehmen an seinem Schicksal.<\/div>\n<div><\/div>\n<div><strong>Meine Bearbeitung: <\/strong>Es ist mein Anliegen das Schicksal Kaspar Hausers ganz neu aufzugreifen und es aus der Sicht Stephanie de Beauharnais zu erz\u00e4hlen. Dieser Griff erlaubt es auch auf geschichtliche so wie politische Hintergr\u00fcnde zu blicken. Dabei wird die Bilderwelt durch immer wieder kehrende Metaphern doch stets lebendig gehalten, sodass dieses Programm auch Sch\u00fclern, die in Geschichte zuweilen einschlafen, gleich einem pr\u00e4chtigen Farbbogen erscheint und mehr Interesse wecken wird.<\/div>\n<div>\nMit den Augen einer Mutter beleuchtet sie sein Schicksal eindringlich und mitf\u00fchlend, erkennt endlich ihr eigenes Handeln und ergreift das Wort. Sie, selbst geboren inmitten der Franz\u00f6sischen Revolution, fordert nun die gro\u00dfen Parolen: Freiheit Gleichheit Br\u00fcderlichkeit f\u00fcr das Erbe des am 17.Dezember 1833 zu Ansbach verstorbenen J\u00fcnglings namens Kaspar Hauser, dessen letzte Worte waren:<br \/>\n<em>Sein Wille geschehe\u2026<\/em><\/div>\n<div><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/eunike.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Kaspar-Plakat-Foto.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-251\" src=\"https:\/\/eunike.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Kaspar-Plakat-Foto-229x300.jpg\" alt=\"\" width=\"229\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/eunike.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Kaspar-Plakat-Foto-229x300.jpg 229w, https:\/\/eunike.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Kaspar-Plakat-Foto.jpg 397w\" sizes=\"auto, (max-width: 229px) 100vw, 229px\" \/><\/a><\/div>\n<div><\/div>\n<div><strong>Erstauff\u00fchrung: <\/strong>30. September 2012<strong>Schauspiel, Bearbeitung, Inszenierung:<\/strong> Eunike Engelkind<\/p>\n<\/div>\n<div>Wiederaufnahme: Auf Anfrage!<\/div>\n<div><strong>Musik:<\/strong> Mareike &amp; Zdenek von Richard<br \/>\n<strong>Requisiten:<\/strong> Werden mitgebracht<br \/>\n<strong>Beleuchtung:<\/strong> Einfache Standbeleuchtung<br \/>\n<strong>Werbematerialien:<\/strong> Werden mitgebracht<\/div>\n<div><\/div>\n<div><a href=\"http:\/\/www.badische-zeitung.de\/zell-im-wiesental\/stephanie-und-ihre-trauer-um-den-verlorenen-sohn--65909306.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Presse-Artikel Badische Zeitung<\/strong><\/a><\/div>\n<div>\n<h1><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Stephanie_und_ihre_Trauer_um_den_verlorenen_Sohn\"><\/span>Stephanie und ihre Trauer um den verlorenen Sohn<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h1>\n<p>Im Solotheaterst\u00fcck \u201cKaspar\u201d n\u00e4hert sich Eunike Eunike Engelkind im Caf\u00e9 Fr\u00e4ulin dem tragischen Mythos des Kaspar Hauser.<\/p>\n<p>ZELL IM WIESENTAL. Das Schicksal des geheimnisumwitterten Findlings Kaspar Hauser bewegt die Menschen nach wie vor stark. Dies zeigte sich am gro\u00dfen Interesse an dem Theaterst\u00fcck \u201cKaspar\u201d von und mit Eunike Engelkind, das im Zeller Kulturcaf\u00e9 Fr\u00e4ulin viele Zuschauer nachhaltig beeindruckte.<\/p>\n<p>Die junge Schauspielerin und Autorin aus Stuttgart n\u00e4hert sich in ihrem Soloschauspiel aus besonderer Sichtweise dem tragischen Mythos des Kaspar Hauser, von dem vermutet wird, er sei der Erbprinz von Baden gewesen.<\/p>\n<p>Eunike Engelkind spielt in ihrem St\u00fcck St\u00e9phanie de Beauharnais, die sp\u00e4tere Gro\u00dfherzogin von Baden. Sie reflektiert deren Leben, die dramatischen Geschehnisse nach der Geburt des Thronerben und die abgrundtiefe Trauer um den verlorenen Sohn \u201cGaspard\u201d. Mit lebhafter Gestik, ausdrucksvoll in der Mienen- und Geb\u00e4rdensprache und mit wunderbarer Sprechkunst verk\u00f6rpert Engelkind die Gef\u00fchle und Seelenbewegungen der etwas launischen St\u00e9phanie. In Haltung, Bewegung und Sprechweise macht sie den Charakter dieses M\u00e4dchens glaubhaft, das Napoleon \u201caus der Mitte ihres Herzens\u201d verehrt und bei seiner Kr\u00f6nung zum Kaiser in Notre-Dame dabei ist. Sie f\u00fchlt sich als \u201cTochter Frankreichs\u201d und nimmt den Prinzen Carl von Baden, den sie heiraten soll, kritisch unter die Lupe: die Figur \u201cvon wenig Vorteil\u201d, aber ein h\u00f6flicher Mensch von Charakter und Freundlichkeit. \u201cGl\u00fccklich, nein, gl\u00fccklich war ich nicht\u201d, l\u00e4sst Engelkind ihre St\u00e9phanie sagen, die in der Ehe nur Knechtschaft sah.<\/p>\n<div>\n<div id=\"zoneAdserverMrec\">\n<div id=\"helperAdserverMrec\">\n<div id=\"beacon_9e638f926d\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/w.online-verlag-freiburg.de\/www\/delivery\/lg.php?bannerid=1317&amp;campaignid=551&amp;zoneid=83185&amp;loc=1&amp;referer=http%3A%2F%2Fwww.badische-zeitung.de%2Fzell-im-wiesental%2Fstephanie-und-ihre-trauer-um-den-verlorenen-sohn--65909306.html&amp;cb=9e638f926d\" alt=\"\" width=\"0\" height=\"0\" \/><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Sehr intensiv und emotional bewegend wird das Solo in den Szenen, in denen Engelkind die Visionen der St\u00e9phanie, die Geburt des lang ersehnten Erbprinzen und den Schmerz der Mutter \u00fcber den Verlust des Sohnes schildert.<\/p>\n<p>In ihrem dichten, sehr poetischen und literarischen Text hat sich die K\u00fcnstlerin von Tagebuch-Aufzeichnungen der St\u00e9phanie und vor allem von Schillers \u201cDemetrius\u201d und \u201cJohanna von Orleans\u201d inspirieren lassen. Sie hat auch originale Schiller-Zitate eingebaut, die zum Kaspar-Thema passen: \u201cIch hab um ihn getrauert 16 Jahr, doch seine Asche sah ich nie. Ich glaubte der allgemeinen Stimme seinen Tod. Und meinem Schmerz\u201d. Verwoben mit dem gesellschaftlichen und politischen Hintergrund jener Zeit, gelingt Eunike Engelkind ein einf\u00fchlsames Portr\u00e4t der St\u00e9phanie von Baden, deren Gedanken, Empfindungen und Lebensstationen sie lebhaft und ergreifend darstellt.<\/p>\n<p>In einer Szene l\u00e4sst sie St\u00e9phanie ihr \u201ctiefstes Geheimnis\u201d verraten: Dass sie sich an Pfingsten 1832 selbst ins Frankenland aufmachte, um insgeheim den Findling zu sehen, und in ihm ein Ebenbild ihres Mannes erkannte.<\/p>\n<p>Wie intensiv sie sich auf die Spuren des Kaspar Hauser begeben hat, verriet Eunike Engelkind auch im Gespr\u00e4ch mit dem Publikum nach dem beeindruckenden Theatersolo.<\/p>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Noch_eine_Pressestimme\"><\/span><span style=\"text-decoration: underline;\">Noch eine Pressestimme!<\/span><span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p><strong>Schauspielerin erinnert an Kaspar Hauser<\/strong><\/p>\n<p>Historie wird lebendig<\/p>\n<p>Zum 200. Geburtstag von Kaspar Hauser hat die Schauspielerin Eunike Engelkind den G\u00e4sten im Maulbronner H\u00f6lderlin-Haus dessen Schicksal eindringlich vor Augen gef\u00fchrt. Vor 200 Jahren kam der erste Thronfolger des Gro\u00dfherzogtums Baden zur Welt, dessen Schicksal bis heute R\u00e4tsel aufgibt. Sie lie\u00df die Ereignisse im Erleben Stefanie, geborene de Beauharnais, vor den zahlreichen Besuchern lebendig werden. Richtete sich der Fokus zun\u00e4chst auf das Aufwachsen Stefanies in Paris w\u00e4hrend der Revolution, wo Napoleon sie adoptierte. So f\u00fcgte sie sich seinem Wunsch, sich mit Herzog Karl von Baden zu verm\u00e4hlen. Diese Aufgabe verstand sie als Berufung, die Mutter eines Sohnes zu werden, der die Welt verbr\u00fcdern sollte, was Napoleon nicht gelungen war. Die Schauspielerin entfaltete in der Folge alle Gef\u00fchlsschattierungen von tiefer Trauer bis zur Hoffnung beim Auftauchen Kaspar Hausers. \u00a0L\u00e4sst sich erahnen, was eine Mutter durchmacht? Nun wechselt auch der Sprachrhythmus, um ganz in die Dramatik von Schillers \u201eDemetrius\u201c und \u201eDie Jungfrau von Orleans\u201c einzutauchen, Textpassagen, die sie mit selbstverfassten zu einem neuen Ganzen komponiert hat\u2026 Die Besucher zeigten sich von der schauspielerischen Leistung so beeindruckt, dass zun\u00e4chst niemand in der Lage war, das Schweigen zu durchbrechen. Erst, als die Schauspielerin wieder erschien, wurde ihr herzlich gedankt. <i>Krau\u00df, M\u00fchlacker\u00a0 Tagblatt, 18. Oktober 2012<\/i><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.suedkurier.de\/region\/hochrhein\/kreis-loerrach\/Solostueck-im-Cafe-Fraeulin;art372585,5772993\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pressetext S\u00fcdkurier<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaspar Zum 200. 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