{"id":11,"date":"2013-03-18T10:49:04","date_gmt":"2013-03-18T10:49:04","guid":{"rendered":"http:\/\/eunike.de\/?page_id=11"},"modified":"2019-11-04T14:41:12","modified_gmt":"2019-11-04T14:41:12","slug":"bettine-von-arnim","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/eunike.de\/?page_id=11","title":{"rendered":"Bettine von Arnim"},"content":{"rendered":"<p><b>Lehrjahre einer Bekennerin zur Freiheit<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/eunike.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/DSC05328a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-89\" src=\"https:\/\/eunike.de\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/DSC05328a.jpg\" alt=\"\" width=\"196\" height=\"296\" \/><\/a><\/p>\n<p><i>\u00ab\u2026Die Besucher werden in Bettines Fr\u00fchlingszeit hinein genommen. Erlebtes entsteht im Augenblick in einer nicht beschreibbaren F\u00fclle: z.B. das fromme Gerede in der Klosterschule, w\u00e4hrend sie selbst doch G\u00f6ttliches in jeder Pflanze, in jedem Windhauch erlebt. Die enge Freundschaft mit K. von G\u00fcnderrode bis zu deren f\u00fcr sie kaum verschmerzbaren Tod spielt sie zum dramatischen H\u00f6hepunkt. Die innere N\u00e4he zu Bruder Clemens Brentano und die Liebe zu Achim von Arnim ist f\u00fcr jeden sp\u00fcrbar. Clemens Bestreben die beiden miteinander zu vereinen, hat hinter ihrer Verbindung mit Goethes Mutter zur\u00fcck zu stehen. Von ihr aus f\u00fchrt der Weg direkt zu Goethe. Arnims Gedichte regen sie zum Komponieren an, und so werden zwei ihrer Kompositionen von Engelkind mit zauberhaftem Sopran und Klavierbegleitung wiedergegeben\u2026 Und vor allem, wie sie aus den Grenzen, die ihr die Gesellschaft setzt, heraustritt, mit ihrer B\u00fchnenpr\u00e4senz und dem Energie geladenen fr\u00f6hlichen Spiel begeisterte sie das Publikum von der ersten bis zur letzten Minute, von diesem Erlebnis war der Abend in sch\u00f6pferisch-genialer Weise erf\u00fcllt und durchdrungen\u2026\u00bb \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/i><\/p>\n<p><i>M\u00fchlacker Tagblatt 31. M\u00e4rz 2011<\/i><\/p>\n<p><b>Entstehungsgeschichte:<\/b><br \/>\nEin Theaterst\u00fcck, gesch\u00f6pft aus Tageb\u00fcchern, Briefen und Biografien. Vor Allem ist es mein Anliegen eine erwachsende Frau m\u00f6glichst bildlich und lebendig zu portraitieren, sodass jeder mitgerissen wird. Dazu w\u00e4hle ich beispielsweise auch das Beschreiben einer Kutschfahrt und deren L\u00e4nge, um mein Publikum die Strapazen jenseits von www und Schnellzug zu zeigen.<br \/>\nBekannt\u00a0durch den\u00a0F\u00fcnf-DM Schein, war Bettine eine Pers\u00f6nlichkeit, die sich gerade zwischen Revolutionszeiten ihres inneren Reichtums bewusst wird, dass sie alles von sich selbst verlangen muss, um sich als \u201eFrauenzimmer\u201c aus den Fesseln der Gesellschaft zu befreien. Es sind ihre \u201eLehrjahre einer Bekennerin zur Freiheit\u201c.<\/p>\n<p><b>Erstauff\u00fchrung:<\/b> 18. Januar 2009 ( 150. Todestag! 4. April 1785 ~ 20. Januar 1859)<br \/>\n<strong>Wiederaufnahme:<\/strong> immer wieder gerne!<br \/>\n<b>Zuschauer:<\/b> Menschen jeden Alters, die Freude an \u201ehumoristischen Geistesblitzen\u201c haben! Auch vor Sch\u00fclern m\u00f6glich<\/p>\n<div id=\"ez-toc-container\" class=\"ez-toc-v2_0_82_2 counter-hierarchy ez-toc-counter ez-toc-grey ez-toc-container-direction\">\n<div class=\"ez-toc-title-container\">\n<p class=\"ez-toc-title\" style=\"cursor:inherit\">Table of Contents<\/p>\n<span class=\"ez-toc-title-toggle\"><a href=\"#\" class=\"ez-toc-pull-right ez-toc-btn ez-toc-btn-xs ez-toc-btn-default ez-toc-toggle\" aria-label=\"Toggle Table of Content\"><span class=\"ez-toc-js-icon-con\"><span class=\"\"><span class=\"eztoc-hide\" style=\"display:none;\">Toggle<\/span><span class=\"ez-toc-icon-toggle-span\"><svg style=\"fill: #999;color:#999\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" class=\"list-377408\" width=\"20px\" height=\"20px\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\"><path d=\"M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z\" fill=\"currentColor\"><\/path><\/svg><svg style=\"fill: #999;color:#999\" class=\"arrow-unsorted-368013\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"10px\" height=\"10px\" viewBox=\"0 0 24 24\" version=\"1.2\" baseProfile=\"tiny\"><path d=\"M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 6.2-6.3c.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7c-.2-.2-.4-.3-.7-.3h-11c-.3 0-.5.1-.7.3-.2.2-.3.5-.3.7s.1.5.3.7z\"\/><\/svg><\/span><\/span><\/span><\/a><\/span><\/div>\n<nav><ul class='ez-toc-list ez-toc-list-level-1 ' ><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-1\" href=\"https:\/\/eunike.de\/?page_id=11\/#Referenzen\" >Referenzen<\/a><ul class='ez-toc-list-level-3' ><li class='ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-2\" href=\"https:\/\/eunike.de\/?page_id=11\/#Im_Schloss_Wiepersdorf\" >Im Schloss Wiepersdorf:<\/a><\/li><\/ul><\/li><\/ul><\/nav><\/div>\n<h2><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Referenzen\"><\/span><a href=\"http:\/\/www.schloss-wiepersdorf.de\/29.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=20&amp;cHash=d13e2fca1816a69a19f660db0c00adc1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Referenzen<\/a><span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n<p><a href=\"http:\/\/www.schloss-wiepersdorf.de\/29.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=20&amp;cHash=d13e2fca1816a69a19f660db0c00adc1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Homepage Schloss Wiepersdorf<\/a><\/p>\n<div><b>Pressestimme:<br \/>\nN\u00dcRTINGEN. Zur Finissage der Anfang Februar er\u00f6ffneten Ausstellung \u201eMenschenbilder\u201c mit Werken von Michael Helm und Konrad Schlipf hatten sich die Verantwortlichen des Forum Ilse und K.\u2005H. T\u00fcrk eine besondere Idee einfallen lassen: Nach der Begr\u00fc\u00dfung der zahlreichen G\u00e4ste durch Professor Dr. Albrecht Leuteritz, dem Zweiten Vorsitzenden des Vereins, wurden die Zuschauer in die Kindheits- und Jugendzeit der Bettina von Brentano, geboren 1785, zur\u00fcckversetzt.<\/b><\/div>\n<div>Es beginnt mit der Beschreibung einer Kutschfahrt in eine vergangene Zeit: Pr\u00e4chtig gekleidet breitet die Schauspielerin Yumika Eunike Engelkind \u2013 einem Feuerwerk gleich \u2013 einen lebendigen Erinnerungsbogen aus der Zeit um 1800 vor den Zuh\u00f6rern aus. Es sind die Lehrjahre einer Bekennerin zur Freiheit, wie Bettina charakterisiert wird und wie auch der Untertitel dieses Schauspielsolos verr\u00e4t. Es sprie\u00dft der Fr\u00fchlingswind aus dieser so ungew\u00f6hnlich unabh\u00e4ngigen und unkonventionell denkenden jungen Frau, die sich in den Wirren ihrer Zeit die Freiheit erobert. Ihr geht es nicht darum, zu einem t\u00fcchtigen Frauenzimmer im \u00fcblichen Sinne erzogen zu werden. Wenn ihre Erzieherinnen in der Fritzlarer Klosterschule sie mit frommem Gerede zum Glauben dr\u00e4ngen, lehnt sie sich dagegen auf. Sie vertraut auf ihre eigenen Beobachtungen und Entdeckungen und erlebt das G\u00f6ttliche in jeder Pflanze und jedem Windhauch. Man merkt, dass die Schauspielerin die heranreifende Bettina bewundert, die sich nicht nach den Richtlinien der Gesellschaft und den Etiketten ihres Standes richten will.<\/div>\n<div>Die Handlung umfasst weitere Lebensstationen: den Tod der Eltern, das Leben bei der Gro\u00dfmutter, die enge Beziehung zu ihrem Bruder Clemens von Brentano, die Freundschaft zu der Schriftstellerin Karoline von G\u00fcnderode und zur Mutter von Johann Wolfgang von Goethe. Meisterhaft stellt die Schauspielerin ihre Begegnung mit Goethe dar, den die 22-J\u00e4hrige mit entsprechender Empfehlung in Weimar aufsucht. Durch ihren Bruder lernt Bettina den Dichter Achim von Arnim kennen, den sie einige Jahre sp\u00e4ter heiratet. Das Hochzeitsdatum des 11. M\u00e4rz fiel just mit der Finissage im Forum T\u00fcrk zusammen. Die Zeitvorgabe der Veranstalter verhinderte es, das weitere Leben der von Arnims zu schildern.<\/div>\n<div>In jahrelanger Arbeit hat sich Engelkind mit dem Stoff dieses von ihr selbst geschaffenen Theaterst\u00fccks besch\u00e4ftigt. Ihre Quellen fand sie in Tageb\u00fcchern, Briefen und Biografien \u2013 immer mit dem Ziel, die Personen m\u00f6glichst bildlich und lebendig zu portr\u00e4tieren. Der Zuschauer nimmt der Schauspielerin das gro\u00dfe Interesse ab, mit dem sie sich mit der Zeit nach der Franz\u00f6sischen Revolution auseinandergesetzt hat. Mit ihrer Pr\u00e4senz und dem energiegeladenen fr\u00f6hlichen Spiel begeisterte sie das Publikum im Forum T\u00fcrk eine ganze Stunde lang.<\/div>\n<div>Umgeben von den Plastiken des Bildhauers Konrad Schlipf entf\u00fchrte die Schauspielerin Yumika Eunike Engelkind ihre Zuh\u00f6rerinnen in die Zeit des beginnenden 19. Jahrhunderts.<\/div>\n<div><\/div>\n<h3><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Im_Schloss_Wiepersdorf\"><\/span>Im Schloss Wiepersdorf:<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n<p><a href=\"http:\/\/www.schloss-wiepersdorf.de\/29.html?&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=20&amp;cHash=d13e2fca1816a69a19f660db0c00adc1\">http:\/\/www.schloss-wiepersdorf.de\/29.html?&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=20&amp;cHash=d13e2fca1816a69a19f660db0c00adc1<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lehrjahre einer Bekennerin zur Freiheit \u00ab\u2026Die Besucher werden in Bettines Fr\u00fchlingszeit hinein genommen. Erlebtes entsteht im Augenblick in einer nicht beschreibbaren F\u00fclle: z.B. das fromme Gerede in der Klosterschule, w\u00e4hrend sie selbst doch G\u00f6ttliches in jeder Pflanze, in jedem Windhauch erlebt. 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