Frida Kahlos Welt ~ Der Schmetterling und sein Frosch

Ein Theaterprogramm für Kinder!

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Für die kindgerechte Darstellung mit Kunst vermittelnden Elementen gibt es einen sanfteren Aufbau wie in meinem Erwachsenen-Projekt „Wozu brauche ich Füße, wenn ich Flügel habe?“ : wie sie nach ihrem Unfalls das Bett hüten muss, ihr dabei so langweilig wird, dass sie eines Tages eine Staffelei erhält und somit ihr Weg zur Malerei beginnt! Sie nimmt ihr Geschick selbst in Form des Pinsels in die Hand, malt das harte Leben in Mexiko und dessen Ureinwohner, besingt die Benachteiligkeit als auch die Freude des Volkes. Und sie will berühmter werden wie Diego – den sie Frosch nennt! Warum wohl? Dies erfährt, wer in ihre Werkstatt kommt…

Die Schicksalsbegegnung zwischen dem Maler Diego Rivera und Frida führt zu einer besonderen Ehe, denn beide sind Maler und vertreten überall auf der Welt ihr Land, das herrliche Mexiko. Diego gibt durch aufwendige Wand und Freskenmalerei den Arbeitern und Bauern eine Stimme und vertritt sie auf diese Weise. Frida malt oft sich selbst und gibt sich eine Stimme. Was sie vielleicht nur ahnt: Sie wird dadurch auch zur Stimme der Frauen, die oft unterdrückt werden. Frida möchte Kinder haben, doch geht das nicht aufgrund ihres schlimmen Busunfalls. Stattdessen bittet sie ihre Freunde, wenn sie auf Reisen gehen, ihr Puppen mitzubringen. Zwei davon wird sie uns zeigen…

Nichts spornt Frida mehr an als die drei Worte: „DAS GEHT NICHT!“ Ihre unermüdliche Lebensbejahung, trotz aller körperlicher Schmerzen kann ermuntern, dass auch wir Wunder bewirken können, wenn wir wollen. Ihr Bild, das nicht Abbild sein darf, lebt fort, wenn wir es pflegen.

Für Frida gibt es zwei Heilmittel: Malen und außerdem Lachen, wie sie ihrem Tagebuch anvertraut: „Nichts ist für das Leben wichtiger als das Lachen. Es bedeutet Leichtigkeit, Selbstvergessenheit und Stärke. Albern dagegen sind Tragödien.“

 

Hervorheben möchte ich, dass dieses Projekt völlig anders gestaltet sein wird, wie „Wozu brauche ich Füße“! Dass die Darstellung eine komplett andere wird, ergibt sich schon daraus, dass ich hier mehr als Erzählerin agiere und mit einen liebevollen freundlichen Ton meine Zuschauer anspreche. Während ich für Erwachsene eine temperamentvolle rassige selbstbestimmte Frida spiele, deren resolute Stimme alles übertönt! Der Synergieeffekt entsteht dadurch, dass ich die gleichen Kostüme und Bühnenbilder verwenden kann. Auch der Gitarrist wird einen Teil seiner Musik hier spielen. Erweitert wird das Konzept durch einen Schwerpunkt in der kulturellen Bildung, der mit Hilfe eines Museumspädagogen erarbeitet wird.