Es lebe die Freiheit!

Es lebe die Freiheit!

Die Weiße Rose und Traute Lafrenz

Ein Theater-Solo zum 70. Jahrestag der Widerstandskämpfer

Inhalt:

In Zeiten des gelebten Widerstands ist das Interesse an der Studentengruppe  größer denn je. Besonders die Geschwister Scholl stehen im Mittelpunkt der bisherigen Betrachtungen. Sie sind für etwas Einfaches eingestanden: für die freie Entfaltung des Menschen und sein Recht auf ein freies Leben. Nachdem sie am Morgen des 18.Februar 1943 ihre Flugblätter in der Münchner Universität ausgelegt hatten, wurden sie von den Augen des Hausmeisters erspäht. Diese waren vom Herzen ihres Besitzers gelöst und zu automatischen Linsen der Diktatur geworden. Damit war das Schicksal der beiden besiegelt. Sie und Christoph Probst hatten mit dem Todesurteil (22.Februar 1943) gerechnet und versuchten alle „Schuld“ auf sich zu nehmen, um die anderen Mitstreiter zu entlasten.

So überlebte ein Mitglied dieser Gruppe, welches  der Aufmerksamkeit jedoch weitgehend entging: Traute Lafrenz. Sie war jemand, der Impulse gab, vorbereitete, Flugblätter verteilte, aufräumte, das Leben in Gang hielt.

Meine Herangehensweise

ist es aus der Sicht Traute Lafrenz  aufleben zu lassen, was damals geschah, der tiefen Lebensbejahung dieser jungen Menschen Ausdruck zu verleihen, darauf zu schauen, was sie impulsierte und auch heute Kraftquelle für uns sein kann.

Traute Lafrenz (*1919, Hamburg) verbrachte etwa 24 Monate im Gefängnis, bis sie von amerikanischen Truppen befreit wurde. Sie emigrierte in die USA, wurde Ärztin und Leiterin der heilpädagogischen Esperanza School für geistig behinderte Kinder in Chicago. Die heute 98 Jährige lebt in South Carolina.

Aufführungszeitraum: März-Juni 2013

Auch vor Schülern möglich! Speziell theaterpädagogisches Programm für Schüler mit Workshop UND als Abendveranstaltung!!


Werbematerial:
Handzettel und Plakate stelle ich Ihnen gerne zur Verfügung

In Zusammenarbeit mit dem Verlag Urachhaus unter Verwendung von
„Es lebe die Freiheit“ von Peter Normann Waage

                                                                                                                                                                                                                                                                              Pressestimme:
„Eunike Engelkind versteht es die Vielfalt von Personen durch sich handeln und sprechen zu lassen. Dabei steht die Sprechweise, Haltung mit Bewegung bis in die Art des Schrittes ihr wie ein Werkzeug zur Verfügung, um das Charakteristische all der Menschen herauszuarbeiten. Durch ihr Spiel tauchen die Besucher ganz ins Geschehen ein“ Mühlacker Tagblatt, 18.Mai. 2012